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Das Wappen von Oberschönegg

Wappen von Oberschönegg

Wappenbeschreibung

Gespalten von Rot und Silber, vorne über einem silbernen Ulrichskreuz ein silbernes Marienmonogramm, hinten drei zwei zu eins gestellte schwarze Schlägel.

 

Wappengeschichte

Die Gemeinde Oberschönegg besteht seit 1978 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Oberschönegg und Dietershofen. Die Herren von Schönegg hatten ihren Stammsitz im heutigen Gemeindegebiet. Sie waren Reichsministerialen und hatten enge Beziehungen zum Hochstift Augsburg. Zwei aus ihrer Familie waren Bischöfe in Augsburg: Bischof Ulrich II. von Schönegg von 1331 bis 1337 und Bischof Heinrich von 1337 bis 1348. Als die Familie im Mannesstamm ausstarb, erwarb der Augsburger Bischof Marquard von Randeck (1348 bis 1365) im Jahr 1355 die gesamte Herrschaft. Das Hochstift Augsburg richtete dort um 1500 ein Pflegamt ein, das bis zur Säkularisation 1802 bestand. Die drei Schlägel stammen aus dem Wappen der Herren von Schönegg und erinnern an den Stammsitz dieses bedeutenden Adelsgeschlechts im Gemeindegebiet. Die Spaltung von Rot und Silber ist das Wappen des Hochstifts Augsburg und weist auf dessen Herrschaft im Ort hin. Das Marienmonogramm ist dem Wappen des Redemptoristenordens entnommen und erinnert an den Redemptoristen Klemens Maria Hofbauer, der 1805/06 in Weinried weilte. Er war von 1787 bis 1808 Priester in Warschau und versuchte von dort aus seinen Orden in Süddeutschland und in der Schweiz zu verbreiten. Das Ulrichskreuz steht für die katholische Pfarrkirche in Dietershofen, die dem heiligen Ulrich geweiht ist.

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